Trial

Kursangebote — Faszination-Trial

Neue Termine sind in Planung und folgen demnächst…
Diese Trial-Kurse bieten den weiblichen und männlichen Motorrad-Akteuren ein abwechslungsreiches Betätigungsfeld unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade und den interessierten Zuschauern einen Einblick in die Hohe Schule des Motorsports.

Fortgeschrittene: Euro 95,00
2 Tage Intensiv-Kurs: Euro 220,00

Alle Angebote beinhalten Trial-Motorrad, Benzin, Schutzkleidung bei Bedarf, Getränke, Essen.

Trial-Instruktor: Bernd Klein
Tel. gesch.: 07246-7055-00
Tel. priv.: 07246-70550-44
eMail: bernd.klein@allron.de
Fax: 07246-70550-70


Faszination Trial

Der im Jahr 2013 eröffnete Offroad-Park hat eine Größe von 140 x 60 Metern und wurde von Vereins-mitgliedern des MSC selbst gebaut. Der Entwurf der imposanten Anlage stammt von Bernd Klein, der auch an der Ausführung maßgeblich beteiligt war. Der Baumbestand blieb unverändert erhalten, so dass „im Weg stehende“ Bäume zusätzliche Herausforderungen für die Motorradfahrer darstellen, die man im Slalom durchfahren, in engen Kurven umrunden oder zwischen ihnen einen „Achter“ absolvieren kann. Zum Errichten der unterschied-lichen Hügel wurde kein Beton, sondern ausschließlich naturbelassener Aushub verwendet. Weitere natürliche Materialien für Schikanen und Befestigungen waren Baumstämme und rote Sandsteine. Flusskiesel in allen erdenklichen Formen und Größen kamen beim Anlegen des „ausgetrockneten Flussbettes“ zum Einsatz. Entstanden ist eine gut durchdachte funktionelle und optisch sehr ansprechende Geländesportanlage für Trial-Motorräder und Enduros. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Trial_(Sport))

“Der Begriff Trial stammt aus England, wo vor ungefähr 70 Jahren erstmals Unerschrockene versuchten, mit den zu jener Zeit unzureichenden Motorrädern unwegsames Gelände zu durchqueren. Das war zu jener Zeit wesentlich schwieriger als heute, und der Ausdruck „try“ = versuchen, beschreibt am besten, was die Unentwegten damals eigentlich taten. Bald veränderte sich die Bezeichnung in Trial, es entstanden den Geländeschwierigkeiten besser angepasste Maschinen, die Fahrtechniken verfeinerten sich im Lauf der Entwicklung, und Trialfahrer wurden Meister der Balance und des Stils, womit sich diese Motorsportart zur Hohen Schule des Motorsports auf zwei Rädern entwickelte.”

Ein Trial-Motorrad ist in der Regel ein nicht straßenzugelassenes Sportgerät in Hubraumklassen von 50 bis 300 Kubikzentimetern, sowohl 2-Takter als auch 4-Takter. Es wird im Stehen gefahren und hat deswegen keinen Fahrersitz, lediglich eine „Sitzmulde“. Auch fehlt die Beleuchtung. Der Motor ist sehr drehfreudig und bis zum dritten Gang kurz übersetzt, insgesamt gibt es meist sechs Gänge. Die ersten drei Gänge werden in den Sektionen benutzt, die weiteren für die Zwischenstrecken. Da das Trial für ein Motorfahrzeug extrem leicht gebaut ist (zwischen 60 und 70 kg), kann es fast wie ein BMX-Rad oder Mountainbike bewegt werden.

Im Vordergrund steht nicht die Schnelligkeit, sondern die Geschicklichkeit. Beim Befahren der Trialstrecke lernt man, sein Motorrad sicher zu beherrschen, um beispielsweise Hindernisse zu über- springen, enge Kehrungen zu bewältigen, punktgenau auf dem Vorderrad zu landen oder auf dem Hinterrad zu fahren. Ausdauer, Schnellkraft, Balance und Konzentrationsfähigkeit werden gleichermaßen trainiert. Das alles führt letztendlich auch zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr mit entsprechendem Reaktionsvermögen in allen erdenklichen Situationen.


18.07.2015 — Motorrad-Trial zum Anfassen

Bei hochsommerlichen Temperaturen konnten die Besucher der Sportwoche im Rahmen des 950er-Jahrfeier am Samstag, dem 18.7.2015, bei den Trial-Vorführungen zuschauen und auch selbst mitmachen. Die Trial-Frauen und -Männer des MSC Malschs hatten einen anspruchsvollen Parcours mit Paletten-Hindernissen und Wippen aufgebaut. Highlight war ein ausgemusterter PKW, der überfahren wurde. Auch die MSC-Nachwuchsmotoballer zeigten ihre Künste auf den Maschinen und ihr Geschick mit dem Ball. Einige Zuschauer nahmen das Angebot des Trial-Selbstfahrens gerne an und erlebten bzw. erfuhren ihre ersten Meter auf diesen Sportgeräten. Absolut sehenswert waren die Vorführungen der MSC-Trialer, allen voran Bernd Klein mit seinen spektakulären Aktionen. Einer hatte jedoch das Herz und die Aufmerksamkeit der Zuschauer erobert: Dem 7-jährigen Paul Schneider war im Laufe der Veranstaltung kein Hindernis zu schwer. Bemerkenswert schon deshalb, dass er erst seit ein paar Wochen diese Sportart ausübt.