Trotz großer Entfernung zum Verein, mit Leidenschaft und Vollgas dabei: Andre Nöckel im Interview

Heute interviewen wir einen unserer jungen Spieler aus der 1. Mannschaft, einen erfahrenen Schrauber und engagierten und motivierten Spieler mit der Nummer 7, ANDRE NÖCKEL

Du warst ja schon bei einigen Vereinen als Spieler tätig. Was hat dich zum MSC Malsch geführt und was hält dich in Malsch?

Das ist richtig. Meine „Ausbildung“ habe ich beim MSC Ubstadt-Weiher begonnen. Hier wurde ich 2015 sogar Deutscher Jugendmeister. Ich habe bis heute einen freudschaftlichen Kontakt zu diesem Verein. Im Jahr meiner Volljährigkeit war der Kader der 1. Mannschaft jedoch voll besetzt und ich hatte nur eine Option auf der Ersatzbank. Deshalb wechselte ich, auch wohnortbedingt, zum MSC Philippsburg, um einfach nur Motoball spielen zu können. Leider gab es dort große Veränderungen und Unstimmigkeiten innerhalb des Vereins. Bekanntermaßen haben sich zwischenzeitlich auch andere Spieler umorientiert. Nach einem Probetraining wechselte ich 2019 zum MSC Malsch, um hier die Jungs zu unterstützen. Viele Spieler kannte ich ja schon aus meiner Jugendzeit. Was mich hält? Die Leidenschaft für diesen Sport! Und das wird beim MSC Malsch sehr groß geschrieben. Das kann ich nur bestätigen.

Du wohnst ja auch einige Kilometer entfernt, genauer gesagt circa 55 km. Hast du oft Lust so weit nach Malsch zu fahren um Motoball zu spielen oder ist die Lust auch oftmals nicht da? Was motiviert dich trotzdem nach Malsch zu fahren bzw. zu kommen?

Die Fahrten zu Training gestalten sich je nach Verkehrsaufkommen schwierig. Aber die Jungs wissen, dass ich versuche, immer pünktlich zu sein.
Lust zum Motoball spielen habe ich immer. Der Gedanke an knatternde Motoren und Zweitaktabgasen zaubern mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.

Du bist einer der wenigen, der eine eigene Motoballmaschine hat. Wie viel Zeit steckst du in deiner freien Zeit in die Maschine? Hast du oft Stress diesbezüglich wenn du dann noch arbeiten gehst? Macht dir dann schrauben Spaß?

Es gehen schon einige Stunden an Freizeit für die Wartung drauf. Nach jedem Training fängt man wieder von vorne an. Eigentlich putzt und repariert man immer doppelt solange, wie man fährt. Durch meine Schichtarbeit kann es schon mal zu Schlafmangel kommen. Aber bis jetzt ist alles okay. Das Schrauben macht mir schon Spaß, es gehört halt einfach dazu. Noch mehr Spaß macht mir aber das Fahren.

Wie siehst du die Platzveränderungen? Hat sich viel zu den Vorjahren getan? Hälst du due Veränderungen für sinnvoll oder hättest du was anderst gemacht?

Der Verein hat die Coronazeit schon sinnvoll genutzt. Rund um den Platz hat sich schon einiges getan und unser neues „Kassenhäuschen“ sieht richtig gut aus. Sehr praktisch ist der gepflastere Vorplatz beim Fahrerlager, eine „saubere“ Sache. Ein Traum von mir wäre ein asphaltiertes Spielfeld.

Willst du unseren Fans, Gönnern und Mitgliedern noch was mitgeben? Deine Abschlussworte.

Bitte bleibt uns weiterhin treu und unterstützt uns mit euerem Besuch. Persönlich wünsche ich mir, dass auf allen Motoball-Plätzen wieder mehr Fairness einkehrt. Die Spiele werden immer schneller und härter und Emotionen kochen zeitweise über. Jeder von uns Spielern, Trainern und Schiedsrichtern gibt sein Bestes und möchte wieder gesund nach Hause kommen. „Also bleibt gesund und mit Vollgas durch die Pandemie!“

Interview: Lukas Schmidkunz

 

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