FA Motoball stellt Saisonszenarien vor – Motoball-EM ohne deutsche Beteiligung

Der reguläre Saisonstart in der Motoball-Bundesliga konnte aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden. Jetzt hat der Fachausschuss Motoball mögliche Alternativ-Szenarien für die Saison 2021 in Abstimmung mit allen Bundesliga-Vereinen vorgestellt. Denn es ist klar, betonte der FA-Vorsitzende Lothar Grabs, „dass wir dieses Jahr auf jeden Fall spielen müssen – egal wie. Auch für die Jugend ist es sehr wichtig, dass wir zum Zug kommen.“

„Ein weiteres Jahr ohne Motoball können wir uns nicht erlauben – das gilt für die Vereine und Spieler wie auch für unsere Zuschauer“, unterstrich Lothar Grabs. Allerdings sind dem FA sowie den Vereinen der Motoball-Bundesliga immer noch die Hände gebunden. „Solange kein Signal aus der Politik kommt, können wir nicht starten“, so der FA-Vorsitzende. Der Fachausschuss ist mit den Vereinen im engen Kontakt „Wir beraten uns regelmäßig. Alle Vereine unterstützen die Vorgehensweise“, schildert Lothar Grabs. Er hat nun verschiedene Szenarien ausgearbeitet, wie in diesem Jahr noch eine Saison durchgeführt werden kann – wenn das grüne Licht von der Politik kommt.

Ausgehend vom Endspieltag am 23. Oktober beim MSC Taifun Mörsch, würde es verschiedene Möglichkeiten für einen Start der Spielrunde geben. Diese Änderungen der der Prädikatsbestimmungen wurden in enger Absprache mit allen Vereinen an die derzeitige Situation angepasst.

Eine Saison ohne den Motoball-Pokal mit Hin- und Rückrunde sowie den Play-Off-Spielen müsste Mitte Juni beginnen.
Die Motoball-Bundesliga wird in vier Gruppen eingeteilt zu drei Dreier-Gruppen und einer Vierer-Gruppe. Die beiden erstplatzierten Mannschaften qualifizieren sich für die Play-Off-Runde; der Pokal-Wettbewerb könnte hier stattfinden. Die Saison müsste hierfür Mitte Juli beginnen.
Eine Saison mit gleichem Gruppenmodus ohne Pokal-Wettbewerb kann Anfang August beginnen.
Eine jahresübergreifende Saison steht ebenfalls noch als Option im Raum.
Bei allen Szenarien muss zudem mit eingeplant werden, dass alle Vereine eine dreiwöchige Vorbereitungszeit einplanen müssen. Bis Mitte Mai haben die Vereine Zeit, sich über die Vorschläge Gedanken zu machen. Zudem erhofft man sich beim FA, dass bis dahin auch neue Entscheidungen vonseiten der Politik getroffen werden.

Fakt ist schon, dass die deutsche Motoball-Nationalmannschaft nicht an der Europameisterschaft 2021 in Russland teilnehmen wird. „Der DMSB kann für keine Nationalmannschaft in diesem Jahr Mittel bewilligen. Auch bei entsprechenden Sponsoren ist nach Gesprächen das Interesse mehr als gering. Darüber hinaus ist die Pandemie-Lage nicht klar. Russland steht auf der Risiko-Liste des Auswärtigen Amts. Darum werden wir auch keine Spieler dorthin schicken“, unterstrich Lothar Grabs. Ob die Motoball-EM in Vidnoe überhaupt stattfinden kann, ist zudem nicht klar.

Quelle: motoball.de

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