Unsere 1. Vorsitzende, Manuela Stiefel, im Sonntagsinterview

Unsere Sonntagsinterview’s gehen weiter.

Am heutigen Sonntag stellen wir Euch unseren 1. Vorstand etwas genauer vor.

Die Rede ist von niemand geringerem als von unserer Manuela 🙂

 

 

Wie bist Du zum Motorsport-Club Malsch gekommen?

Oh das ist eine längere und lustige, aber auch eine etwas traurige Geschichte (lächelt). Ich bin aus beruflichen Gründen im Jahr 2008 nach Malsch gezogen. Da habe ich Peter Eisele kennengelernt, leider ist er vor ein paar Jahren verstorben. Auf Grund eines Umzuges im Jahr 2012 zwecks Eigenbedarfs habe ich dann durch Peter ein paar Jungs vom MSC Malsch kennengelernt, die mir beim Umzug tatkräftig zur Hand gegangen sind. Durch Peter bin ich auch auf mein erstes Motoballspiel gekommen. Ich kannte das gar nicht. „Was für ein verrückter Sport“ (lacht). Hier habe ich dann auch meine ersten Sozialkontakte geknüpft und Freundschaften gefunden. Gleich bei meinem ersten Heimspiel bin ich hängen geblieben und es wurde schon hell bis ich nach Hause gegangen bin.

 

 

Seit wann bist Du die 1. Vorsitzende und wie kam es dazu?

Ich bin am 25.Jan 2019 (meine Güte schon 3 Jahre) zur 1. Vorsitzenden gewählt worden. Angefangen hat alles damit, dass ich 2013 Mitglied geworden bin und ab 2014 die Gastro (Organisation des Clubhauses, die Bewirtung bei Heimspielen und div. Events) übernommen habe. Im Feb 2018 wurde ich dann als 2. Vorsitzende gewählt und nur 1 Jahr später zur 1. Vorsitzenden. Tja so schnell kann es gehen, wenn man sein Herz an etwas verloren hat (lacht).

 

 

Wie waren in Deinen Augen die letzten 2 Corona-Jahre für den MSC Malsch?

Uiuiui, die letzten 2 Jahre waren sehr aufreibend und vor allem arbeits- und organisationstechnisch sehr spannend. Die sich ständig ändernden Vorgaben auf Grund der anhaltenden Pandemie haben viel Nerven gekostet Die Organisation von Heimspielen und div. Events, wie auch vielen Arbeitseinsätzen, waren jedes Mal auf’s Neue eine Herausforderung. Ohne unseren 2. Vorstand Marcel Brussé, der sich Tag und Nacht mit den neuen Bestimmungen herumgeschlagen hat, den vielen Helfern und dem Einsatz der Mannschaft, wo alle Hand in Hand gearbeitet und sich an die Ansagen/Vorgaben der Vorstandschaft gehalten haben, hätten wir das nie hinbekommen. Da ein ganz dickes Lob an alle, Ihr seid einfach spitze.

 

 

Wo siehst Du den MSC Malsch in 1-2 Jahren?

Das ist schwer zu sagen, da uns die Pandemie noch lange beschäftigen wird. Trotz allem bin ich zuversichtlich, dass der MSC Malsch all diese Hürden meistert und dadurch der Ball noch viele Jahre rollen wird.

 

 

 

Wie siehst Du den Zusammenhalt im Verein und was macht Dich stolz, die 1. Vorsitzende zu sein?

Ich bin stolz 1. Vorsitzende vom MSC Malsch zu sein, da hier bei uns im Verein der Zusammenhalt großgeschrieben und auch gelebt wird. Nicht nur, wenn Veranstaltungen sind, sondern auch im privaten Bereich, hilft und unterstützt jeder jeden wo er kann. Ich bin stolz auf unsere Mannschaft und die gesamte Crew, dass sie trotz, dass sie die letzten Jahre nicht den Sprung auf das Siegertreppchen geschafft haben, sie alle dem Verein die Treue halten und alles tun, dass hier bei uns weiterhin Motoball gespielt wird. Es macht mich auch stolz, dass man mir das Vertrauen entgegenbringt, dass ich den Verein führen kann und dadurch auch soll. Wobei, ohne die jetzige Verwaltung, ohne unsere Mannschaft, ohne die anderen Aktiven, wie Trainer, Mechaniker, Clubhausbeauftragte, Sportleiter, Platzwarte, usw. und allen Mitgliedern, ich das nicht könnte. Ich bin allerdings auch stolz, bei einem männerdominierten Sport, es geschafft zu haben, eine von nur zwei weiblichen Vorsitzenden zu sein und dass ich bei allen motoballbetreibenden Vereinen immer auf ein offenes Ohr treffe und Unterstützung bekomme und vor allem auch ernst genommen werde. Ich möchte mich bei allen, die ihr Herz an den Motoball verloren haben, ganz ganz herzlichen bedanken.

Interview: Lukas Schmidkunz

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